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“Spuckstein” am Bremer Dom

“Spuckstein” am Bremer Dom

"Spuckstein" am Bremer Dom

Gesche Margarethe Gottfried, geborene Timm, (* 6. März 1785 in Bremen; † 21. April 1831 in Bremen) war eine Serienmörderin, die durch Arsenik fünfzehn Menschen vergiftete. Was sie zu diesen Taten trieb, ist bis heute unklar. Bevor bekannt wurde, dass sie für die Morde verantwortlich war, galt Gesche Gottfried in ihrer Umgebung als „Engel von Bremen“. An Gesche Gottfried wurde die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen vollzogen. An die Hinrichtung erinnert der Spuckstein auf dem Domshof in Bremen. Unter anderem griff Rainer Werner Fassbinder mit der Verfilmung und dem Theaterstück „Bremer Freiheit“ den Fall auf.

 

Adresse: Domshof 1, 28195 Bremen

www.bremen-tourismus.de/spuckstein

Gesche Margarethe Timm war die Tochter des Schneidermeisters Johann Timm und der Wollnäherin Gesche Margarethe Timm. Sie hatte einen Zwillingsbruder namens Johann. Gesche besuchte die Klippschule, danach die Ansgarii-Kirchspielschule und ging ab 1798 zum lutherischen Religionsunterricht am Dom. Sie war ordnungsliebend und fleißig, nahm Tanz- und Französischunterricht und galt als etwas eitel. Die Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen.

 

1806 heiratete sie den wohlhabenden, aber leichtlebigen Sattlermeister Johann Miltenberg, dessen Frau gerade gestorben war. Durch diese Ehe stieg sie in gutbürgerliche Verhältnisse auf. Sie bekam fünf Kinder, von denen drei zunächst am Leben blieben: Adelheid (1809–1815), Heinrich (1810–1815) und Johanna (1812–1815).

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